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Seit unserem letzten Ausflug zur Necker hatte sich in mir der Gedanke festgesetzt, diesen Fluß von seiner Mündung in die Thur bis hinauf zum Ofenloch entlangzuwandern. Ich hatte mir also in der Zwischenzeit ein paar Kautschukstiefel von Viking besorgt, die ich mit Schisocken trug: gemeinsam mit Wanderstöcken das perfekte Mittel die glitschig kalten Ufergegenden und Sandbänke unten am Necker entlang zu wandern.Bild

Doch zuerst ein kleiner Versuch. An einer der berühmten Holzbrücken entlang des Necker fanden wir heute einen wunderschön und versteckt gelegenen Platz, der etwas mühsam zu erreichen war. Dort schlugen wir unser Lager auf und ich machte meine ersten Gehversuche im Wasser, flußaufwärts das neue Gehgefühl ausprobierend. Es ging ein Stück weit gut voran und beim Rückweg versuchte ich ein wenig trockenes Brennholz vom anderen Ufer zu sammeln und wieder zu unserem Lagerplatz zurückzukehren. Inzwischen hatte J. wieder eines der schönen Upside Down Lagerfeuer vorbereiten, wo wir dann letzten Endes saßen und das Rauschen des Neckers genossen.

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Schwer bepackt arbeiteten wir uns nach Einbruch der Dunkelheit wieder zu unserem Auto hinauf, zwei Säcke voll mit Abfall mit uns, die wir aus dem Uferbereich entfernt hatten. Es bleibt wohl nichts als Kopfschüttel darüber, wie kleine Paradiese gedankenlos zugemüllt werden.