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Ogham_airenach

Beim Lesen des Buches über die Rauhnächte bin ich auch über das sgn. Tree Ogham gestoßen, das mich von Anfang an fasziniert.  Der Hinweis auf die Ogham Schrift der Iren aus dem Frühmittelalter, deren zwanzig Buchstaben die Anfangsbuchstaben von Bäumen bezeichnen, fesselte mich. Der Prozess des Sammelns von kleinen Hözchen müsste ein sorgsamer sein, bei dem ich den entsprechenden Baum näher kennenlernen sollte und dazu eine Geschichte entstehen würde. Ich würde also die kleinen Stöckchen sammeln, sie zurechtschnitzen und sie mit den entsprechenden Zeichen versehen. Dabei interessierte mich weniger der dahinter liegende Symbolismus und schon gar nicht ein mir doch so fernes Baum Orakel. Wie ich mich kenne, würde mich diese Tätigkeit nicht in eine Art Neopaganismus führen, sondern mein Wissen um den Wald und seine Bäume erweitern. Eine Art Baum – Tagebuch würde entstehen, Schritt für Schritt, im Ringen um genaues Hinsehen und tiefere Naturerfahrung. Es würde mich 2014 beschäftigen – J. hatte gemeint, dass dies eine anspruchsvolle Aufgabe sei: und wahrscheinlich hat sie recht. Begleitend möchte ich in diesem Blog über jeden einzelnen Baum berichten.

Ich würde jede Chance ergreifen wollen, meine eigene Natur begreifen zu wollen, im Sinne Bukowskis und darüber hinaus.