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Nur kurz waren wir heute draußen. Wir wollten eigentlich einige Geocaches suchen, um im letzten Moment unsere Bilanz für 2013 aufzubessern und dann im Freien einen Kaffee brühen. Allerdings blieben wir nur kurz, denn nach unserem ersten Fund drängte J. zum Nachhausegehen. Ihr war nicht besonders wohl zumute und sie wollte gerne wieder nach Hause.

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J. kannte den Weg, sie hatte diesen Cache schon einmal aufgesucht, aber keinen Schreibstift mitgehabt und deshalb aufs Loggen verzichten müssen. Quer durch einen Wald aus Tannen und Buchen gingen wir dorthin und fanden letztendlich eine weite Lichtung vor, auf der erst kürzlich Holz geschlagen worden war. Überall glitzerte das helle Holz der Baumstümpfe, die am Boden liegenden dunklen Äste der Tannen mit ihren dunkelgrünen Nadeln waren ein wenig mit Schnee angezuckert, dazwischen trockenes Buchenlaub. Einzig und allein ein mit Efeu überwachsener, mannshoher Baumstrunk war vom Schlag verschont geblieben. Weil in seinem Bauch auch der Cache unversehrt zu finden war, lag nahe, dass die Holzfäller vom Versteck gewußt und deshalb den Strunk verschont hatten.

So stand er da, unversehrt, inmitten eines Baumfriedhofes. Und bald würde er von Dickicht umgeben sein, schwer passierbar und nur mit Mühe auffindbar. Die geschlagenen Baumstämme würden aber schon im frühen Sommer abtransportiert werden, um sie nicht den Borkenkäfern auszusetzen.

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