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… so its kind of hard for me to feel comfortable and stuff … and being on the streets you have to be on edge, 24/7, survival mode …

Dieses ewige Getöne der Prepper und Survivalisten, die so leicht ins Paramilitärische abgleiten mit ihrer Einsatzbereitschaft, ihren paranoiden Vorstellungen und ihrer hysterischen Alarmiertheit. Es geht mir entsetzlich auf die Nerven, vor allem auch deshalb, weil nicht nur die eigene Neurose per Social Media in die Welt hinausgetönt wird, sondern auch, weil wie bei allen anderen selbsternannten Propheten ihre Überzeugung auch für alle Anderen gelten müssen.

Und noch ein weiterer Gedanke drängt sich mir auf:  Immer öfter, wenn es um das Leben draußen geht, fällt mir eine besondere Personengruppe ein, deren Leben eng mit extremen Überlebenstechniken zusammenhängt: die Sandler, die Hobos, die Unterkunftslosen, die Nichtseßhaften. Im Gegensatz zu denen, die Natur als Bereicherung in vielerlei Hinsicht verstehen (als Hobby, als Religion, als Fitnessprogranmm) und auch im Gegensatz zu denen, die aus freien Stücken und als Aussteiger das Leben „off the grid“ gewählt haben, müssen mehr und immer mehr Menschen weltweit draußen in den Straßen und Parks unserer glorreichen Zivilisation überleben. Dies sind aus meiner Sicht die wahren Experten des Überlebens. Deshalb die Aufforderung an mich, nicht auf die andere Seite des Outdoor – Lifestyle zu vergessen. Das Projekt Invisible People TV  hilft dabei. Unser Zuhören ist gefordert und unsere Solidarität.