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Heute waren wir zur Abewchslung einamel wieder Cachen – die ersten Funde des Jahres 2013 sollten es werden. Einem Bach entlang, den wir immer wieder kreuzten, ging es zu drei Verstecken, wo wir tatsächlich erfolgreich waren. Schöner jedoch war es, den Wald rund um das enge Bachbett zu genießen. Es war einsam, nur zwei WalkerInnen begegneten wir, die über uns auf dem schmalen Weg ihre Nachmittagsrunde zogen.

Das beschauliche und vorsichtige Suchen (nasse Blätter und schlammig-toniger Untergrund machten den Pfad ein wenig mühsam) hatte jedoch bald ein Ende. Überall Müll: ganz unschweizerisch und wohl auch rücksichtslos. Viele der Petflaschen waren bereits vom Wild angeknabbert worden und das zerkleinerte Plastik lag wohl unverdaut im Magen der betroffenen Tiere. Große Scherben von zerbrochenen Bierflaschen lagen gefährich herum, direkt neben einem Tierpfad und halb verdeckt vom Laub, sodass Verletzungen für die Tiere programmiert waren. Einen ganzen Abfallsack konnten wir füllen, darunter: ein Fußball, ein Mobiltelefon, ein flacher Topf mit Deckel, die Sohle eines linken Sportschuhes, Petflaschen, Dosen, Papier, Plastikplanen, eine kleine Haushaltsleiter, zerbrochene Bierflaschen, Verpackungsmaterial und noch vieles anderes mehr.

Immer wenn ich derartigen Müllhalden in den wenig uns verbliebenen Naturreservaten begegne, erfüllt mich Wut. Aber immerhin: dagegen kann man tatsächlich etwas tun: mit dem immer mitgeführten Müllsack und einem beherzten Griff, auch wenn ich nicht cachenderweise unterwegs bin. Daher kreiere ich eine neue Abkürzung: GITO – GO In Trash Out. Und Facebook Seiten wie diese finde ich dementsprechend nachahmenswert.