Statt Waldeinsamkeit ein Haiku

carl spitzweg: einsiedler, violine spielend.

Irgendwann stoße ich in wikipedia auf den Begriff waldeinsamkeit, hantle mich durch die Gedichte der Romantiker bis ins 20. Jahrhundert, bin entsetzt über die Abgenütztheit der Bilder und kann keine Worte und Reime finden, die das ausdrücken, was der Wald für mich bedeutet.

Und dann ein Haiku von Michael Denhoff, mit dem ich leben kann, aber nicht völlig zufrieden bin:

keine Worte
für das Licht, das
mich streifte

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