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In der dieswöchigen NYTimes Beilage des heutigen Standard lese ich einen interessanten Artikel von Michael Cieply: In a Wired World,  Movies About Being Alone. Da ich mich auf diesem Blog sehr gerne mit den Bildern und der Symbolik von Wildnis beschäftige, habe ich hier eine kurze Zusammenfassung verfaßt:

***Ausgehend vom dem Anfang Dezember 2014 in den USA erscheinenden Film Wild,  bei dem es um eine Alleinbegehung des Pacific Crest Trails nach der Buchvorlage von Cheryl Strayed geht, bemerkt der Artikelautor einen kleinen,  aber ständigen Strom von Filmen, bei denen es um die menschliche Einsamkeit gehe. Andere Beispiele seien Johannes Currans Tracks (2013) (Durchquerung der Australischen Wüste), Deepsea Challenge 3D (2014) (eine Tiefseetauchfahrt), Alfonso Cuarons Gravity (2013), J. C. Chandors All is Lost (2013) (ein einsamer Seemann auf Hoher See), Into the Wild (2007), The Deep (1977), 127 Hours (2010), Grizzly Man (2005), Moon (2009). Die Philosophieprofessorin Kathleen Dean Moore stellt diese Filme in eine lange Reihe von Geschichten über einsame Abenteuer in der Wüste oder zu Wasser, etwa die biblische Geschichte von Jonas und dem Wal, Robinson Crusoe oder der Film Cast Away aus dem Jahr 2000.  Demnach scheine sich die beobachtbare Sehnsucht nach einem Leben off the grid Jahr für Jahr zu steigern , wie die Sprecherin der amerikanischen Initiative Reboot, Tanya Schevitz, betont. Immerhin seien es heute 240 Organisationen, die sich am National Day of Unplugging beteiligen. 2011 waren es noch 50. Der Filmhistoriker David Thomson hält allerdings dagegen, dass man noch nicht von einem nachhaltigen Trend sprechen könne.***

Der Artikel ist kurz und sehr kursorisch geschrieben. Schön aber das viele Material und die vielen Hinweise, die mich nun doch einige Zeit beschäftigen werden. Siehe dazu auch meine anderen Blogbeiträge: